Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der gesunden Mittelmeerdiät.
Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der gesunden Mittelmeerdiät.

 

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der sog. Mittelmeerdiät, die als besonders gesund gilt. Lt. einer Studie der Wirtschaftskammer Österreich von 2011 liegt die Lebenserwartung in Spanien und Italien um etwa 2 Jahre über der in Deutschland. Lesen Sie im folgenden Beitrag, was wir uns in Nordeuopa von unseren südeuropäischen Nachbarn hinsichtlich gesunder Ernährung abschauen können.

Deutschland ist ein Olivenöl „Entwicklungsland“

Der pro Kopf Verbrauch in Deutschland liegt bei nur 0,5 l pro Einwohner und Jahr. In Spanien und Italien liegt der Verbrauch bei ca. 10 l und in Griechenland bei ca. 15 l pro Einwohner und Jahr.

In den Mittelmeerländern wird Olivenöl sowohl roh verzehrt, z.B. zum Salat oder aufs (getoastete) Brot geträufelt, als auch zum Kochen und Braten benutzt. In Griechenland und Spanien wird nur sehr wenig Butter gegessen.

Warum ist Olivenöl so gesund ?

Es ist zu 100% aus pflanzlicher Herkunft. Olivenöl enthält viele Vitamine, sogenannte ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien, die den Alterungsprozeß verlangsamen und Krebs vorbeugen können. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, täglich zwei bis drei Eßlöffel Olivenöl zu essen.

Der regelmäßige Konsum von Olivenöl mindert u.a. die Risiken, an den Zivilisationskrankheiten Krebs, Arteriosklerose, Herzinfarkt zu erkranken.

Gutes Olivenöl wird ausschließlich durch mechanische Verfahren (Pressen) gewonnen. Deshalb ist es auch nur einige Monate haltbar. Bei anderen Pflanzenölen werden chemische Verfahren eingesetzt (sog. Raffinieren).

 Olivenöl Qualitäten

Es existieren internationale Qualitätsstandards für Olivenöl. Je nach Verarbeitungsverfahren, Säuregehalt und chemischer Zusammensetzung wird Olivenöl in verschiedene Qualitäten eingeteilt. In Deutschland sind die u.g. sog. Verkehrsbezeichnungen erhältlich, Qualität in absteigender Reihenfolge:

  • Olivenöl Nativ Extra
  • Olivenöl Nativ
  • Olivenöl (Mischung, bestehend aus raffinierten Olivenöl und nativen Olivenölen)
  • Olivenöltrester

Wie erkenne ich ein gutes Olivenöl ? Extra Virgin Olivenöl

Das best Olivenöl, Extra Virgin Olivenöl (Olivenöl nativ extra), muß gemäß Gesetz einen Säuregrad zwischen 0,1 % und 0,8 % haben. D.h. 0,1 bis 0,8 Gramm Fettsäure auf einen Deziliter Olivenöl. Je geringer der Säuregrad desto besser das Olivenöl. Wir haben festgestellt, daß der Säuregrad in Deutschland nicht immer auf der Flasche erkenntlich ist. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Händler nach ! Wohlgemerkt hat dieses Olivenöl seinen Preis. Die nächste Qualitätsstufe, das sog. Virgin Olivenöl (Olivenöl nativ) hat einen höheren Säuregrad, max. 2 %. Ölgemische (verschnittenes Öl) sind von geringerer Qualität.

Raffiniertes Olivenöl

Um minderwertige Öle mit hohem Säuregrad oder minderwertigem Aroma „aufzufrischen“ werden diese Öle raffiniert. Das Ergebnis ist ein fast durchsichtiges Öl mit neutralem Geschmack, das sich gut zum Braten eignet (temperaturbeständig). Der chemische Raffinierprozeß entzieht dem Öl allerdings einen Großteil seiner wertvollen Vitamine und sonstigen Inhaltsstoffe

Rauchpunkt von Olivenöl

Als Rauchpunkt wird die Temperatur bezeichnet, bei der das Öl an zu rauchen beginnt. Dabei zersetzt sich das Öl und es entstehen Giftstoffe. Da der Rauchpunkt bei nativem Olivenöl niedriger ist, als z.B. bei raffiniertem Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl, Erdnußöl) sollten letztere zum Braten bevorzugt werden. Zum Braten empfehlen wir insbesondere Rapsöl.

Tipp: Gönnen Sie sich das beste Olivenöl – Natives Olivenöl extra

Das Extra Virgin Olivenöl hat zwar seinen Preis (wie alle außergewöhnlich guten Produkte), ist aber qualitativ extrem hochwertig. Es handelt sich um ein Naturprodukt. Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie  sich an derartige Naturprodukte bei Ihrer Ernährung zunehmend berücksichtigen und in der Küche wenigstens teilweise Butter und andere Fette durch Olivenöl ersetzen. Gearde im Salat schmeckt Olivenöl vorzüglich.

Lagerung von Olivenöl

Da Olivenöl lichtempfindlich ist, wird es am besten in dunklen Glasgefäßen gelagert. Die ideale Lagertemperatur ist 10 bis 15 Grad Celsius (Kellertemperatur).

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